Pilgern hat für die Menschen heutzutage verschiedene Bedeutungen. Sie begeben sich aus religiösen Gründen auf die Reise, um Gott näher zu sein. Andere versuchen neue Erfahrungen während der anstrengenden Wanderung zu sammeln. Dennoch haben sie eine Sachen gemeinsam: Sie begegnen sich während des Pilgern, schließen sich zu Gruppen zusammen und erreichen am Ende die heilige Stätte. Dabei gilt der portugiesische Jakobsweges unter Pilgern wegen seiner schönen Natur als Geheimtipp.
Bereits seit Jahrhunderten pilgern die Menschen auf verschiedenen Wegen zu heiligen Stätten. Ursprünglich ist Pilgern Ausdruck von der eigenen Ergebenheit zu Gott, bei der der Weg das Ziel ist. Brüderlichkeit und Hilfsbereitschaft sind für die meisten Pilger von Bedeutung. Aber einige Personen beschreiten diese Wege, um neue Erfahrungen zu sammeln oder Bekanntschaften zu schließen. In Deutschland gibt es zahlreiche Pilgerwege in mehreren Regionen, zum Beispiel nach Kevelaer in NRW. Zu den bekanntesten Pilgerwegen im Ausland gehört der Jakobsweg nach Santiago de Compostela.
Trotz der steigenden Anzahl an Kirchenaustritten, erlebte der Jakobsweg seit 2010 steigende Pilgerzahlen. Jedes Jahr wandern zahlreiche Pilger nach Galizien. Weniger populär ist der portugiesische Jakobsweg, der mit wunderschönen Landschaften begeistert. Beginnend im Süden Portugals durchqueren Pilger auf den Spuren der Römer entlang der Via XIX das Land mit seiner abwechslungsreichen Natur. Tipp, informieren Sie sich über die Wetterverhältnisse. Ab Oktober beginnt im mittleren und nördlichen Portugal die Regenzeit. Aber grundsätzlich sollten Sie während des Pilgerns auf nasses Wetter vorbereitet sein. Ein Geheimtipp unter den Pilgern ist der Caminho Português. Er beginnt in Porto an der Westküste im Norden des Landes und führt durch schöne Natur und kleine Orte nach Santiago de Compostela. Für die Wanderung ab Porto planen Sie möglichst eine Woche. Daher sollten Sie vor dem Abflug das Auto zum Beispiel am Flughafen München parken.
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